Sebastian Wolfrum
10. September 2026

DGIIN zur Reform der Notfallversorgung: Finanzierung und Vernetzung entscheidend

In der öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses am 9. September 2026 wurde deutlich: Eine Reform der Notfallversorgung ist dringend notwendig. Für die DGIIN nahm PD Dr. Sebastian Wolfrum an der Anhörung teil.

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht digital vernetzte Integrierte Notfallzentren, eine stärkere Steuerung über die 116117 sowie eine bessere Verzahnung von Rettungsdienst, Notaufnahmen und vertragsärztlichem Notdienst vor.

Sachverständige begrüßten das Ziel einer bedarfsgerechten und sektorenübergreifenden Versorgung, kritisierten jedoch insbesondere ungeklärte Finanzierungsfragen, drohende Doppelstrukturen und fehlende digitale Voraussetzungen. Für eine erfolgreiche Umsetzung braucht es klare Zuständigkeiten, eine verlässliche Refinanzierung und bundesweit einheitliche Strukturen. Auch die Stellungnahmen von DGIIN, DGINA und DIVI wurden in die Beratung eingebracht.

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