Sektion Post Intensive Care Syndrome (PICS)

Lilly Koppelkamm

Sprecherin:
Lilly Koppelkamm
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und internistische Intensivmedizin
Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
lilly-johanna.koppelkamm@charite.de

Eyleen Reifarth, M.A.

Stellv. Sprecherin:
Eyleen Reifarth, M.A.
Universitätsklinikum Köln
Klinik I für Innere Medizin
Kerpener Str. 62, 50937 Köln
eyleen.reifarth@uk-koeln.de


Dank modernster Intensivmedizin und Intensivpflege können immer mehr Patient*innen nach einer lebensbedrohlichen Akuterkrankung in Rehabilitationszentren, Pflegeeinrichtungen und sogar in die eigene Häuslichkeit entlassen werden. Die Entlassung geht dabei allerdings nur selten mit einer vollständigen Genesung einher. Häufig kommt es zu beeinträchtigenden Langzeitfolgen der körperlichen, kognitiven und/oder psychischen Gesundheit der Patient*innen und deren Angehörigen, dem Post Intensive Care Syndrome (PICS) und Post Intensive Care Syndrome-Family (PICS-F).

Hinsichtlich der Prävalenz von PICS und PICS-F in Deutschland fehlen bis dato belastbare Daten. Die interdisziplinäre und interprofessionelle Sektion Post Intensive Care Syndrome der DGIIN möchte sich deshalb insbesondere dieser Frage widmen und sich für wissenschaftliche Evidenz zur Prävention, Erkennung und Behandlung während und nach dem intensivstationären Aufenthalt der Patient*innen und Angehörigen einsetzen. Es geht uns dabei auch um mehr Sichtbarkeit und konkrete Informationen für Weiterbehandler*innen und Betroffene sowie um Fragestellungen der Versorgungsforschung.

Uns ist es wichtig, alle Berufsgruppen einzubinden, da PICS und PICS-F eine multidimensionale Herausforderung darstellen, der wir als Team begegnen wollen.

 

Wir freuen uns auf Ihre Ideen, Mitarbeit und einen aktiven Austausch! Melden Sie sich gerne einfach bei uns.

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