Sektion Akut- und Notfallmedizin

Dr. Sebastian Wolfrum

Sprecher:
Dr. Sebastian Wolfrum
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Interdisziplinäre Notaufnahme
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
sebastian.wolfrum@uk-sh.de

PD Dr. Hans-Jörg Busch

Stellv. Sprecher:
PD Dr. Hans-Jörg Busch
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Universitätsklinikum
Universitäts-Notfallzentrum
Sir-Hans-A.-Krebs-Straße
79106 Freiburg
hans-joerg.busch@uniklinik-freiburg.de

Projekte und Aktivitäten der Sektion

1. Qualitätsindikatoren für Notaufnahmen

Im Rahmen der Sektionsarbeit haben Mitglieder der Sektion Empfehlungen zur Erfassung von Qualitätsindikatoren für Notaufnahmen erarbeitet. Diese Empfehlungen beinhalten sowohl Angaben zur Struktur-, als auch zur Prozess- und Ergebnisqualität von Notaufnahmen. So haben die beteiligten Mitarbeiter Vorschläge für eine Mindestausstattung von Notaufnahmen, Qualifikation der ärztlichen Mitarbeiter und Beschreibung von Arbeitsabläufen in ‚Standard Operating Procedures‘ abgegeben. Zudem wurden Vorschläge für die Erfassung wichtiger Parameter aus dem Krankenhausinformationssystem zur Steuerung von Notaufnahmen (zum Beispiel die regelmäßige Erfassung des Anteils ambulanter Pateinten und der Verweildauer in den Notaufnahmen) als auch zur Messung der Ergebnisqualität (zum Beispiel Anzahl ungeplanter Intensivbehandlungen nach Verlegung aus der Notaufnahme) herausgegeben.  Die Veröffentlichung dieser Empfehlungen erfolgt in Kürze. Noch in diesem Jahr werden Mitglieder der Sektion Akut- und Notfallmedizin im Dialog mit Vertretern der Deutschen Gesellschaft für interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) sowie der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin versuchen, eine fachgesellschaftsübergreifende Definition der Qualitätsindikatoren für Notaufnahmen zu erarbeiten. Ein vorbereitendes Treffen ist bereits geplant.

2. Erarbeitung von Standard Operating Procedures

Die Sektion Akut- und Notfallmedizin hat sich zum Ziel gesetzt, jährlich eine Empfehlung für eine Standard Operating Procedure für wichtige Leitsymptome bzw. Krankheitsbilder abzugeben. Ziel ist es einen von der Gesellschaft akzeptierten standardisierten, rationalen Diagnostik- und Therapiepfad zu definieren, der von Mitgliedern der DGIIN aber auch anderen Krankenhäusern als Vorlage für die Erstellung individueller Prozessbeschreibungen diesen kann. Für 2016 wurde das Thema „Transient loss of consciousness“ gewählt. Das Manuskript ist bereits erstellt, die Veröffentlichung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Für weitere Arbeiten haben bereits Mitglieder der Sektion großes Interesse signalisiert.